Stressfreier Start in den Tag
Der Mensch ist von Natur aus ein eher trödeliges Wesen. Damit meine ich nicht, dass wir uns in Zeitlupe bewegen oder nicht dazu im Stande wären, Dinge in einer gewissen Geschwindigkeit zu erledigen. Ich spiele eher auf den Aspekt an, dass unsere Spezies dazu neigt, alle ihr zugeordneten Aufgaben auf den letzten Drücker zu erledigen. Rechnungen werden oftmals erst am letzten Tag bezahlt, zum Zahnarzt gehen wir erst, wenn es wehtut. Wenn wir versprechen etwas zu tun und dafür den ganzen Tag Zeit haben, machen wir dies erst kurz vor Ladenschluss. Das kann aber auch äußerst gefährlich sein, denn gerade, wenn dort mal etwas aus dem Zeitrahmen läuft, wirkt sich das auf alles Folgende aus.
Nehmen wir mal das Beispiel, Sie stehen täglich um 6 Uhr auf, weil Sie um halb 8 im Büro sein müssen. Zwanzig Minuten Körperhygiene, 30 Minuten Frühstücken, die Kinder zur Schule bringen dauert noch einmal 20 und schließlich die 20 ins Büro. Das ist gut kalkuliert und funktioniert häufig. Aber was ist, wenn am Morgen mal die Tochter das Bad besetzt, Sie erst einmal den Küchenboden fegen müssen, weil jemand den Kaffee schlecht positioniert hat, ein Kind seine Schulbücher vergessen hat und sich der Fahrweg zur Arbeit aufgrund eines Unfalls verlängert hat? Das sind alles unnötige Stressfaktoren, die sich niemand wünscht, die aber durchaus eintreten können. Wichtig ist es hier, Vorsorge zu leisten, denn letztlich spiegelt sich dieser Stress in Ihren folgenden Tätigkeiten wieder. Sie gehen unter Zeitdruck in den Tag, eine Hektik, die Sie den ganzen Tag nicht wieder herausbekommen, worunter letztlich Ihre Arbeit leidet. Wirken Sie dem entgegen und bauen Sie sich morgens Zeitfenster, damit Sie im Büro dann wirklich die von Ihnen mögliche Leistung abrufen können!
