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Die Wirtschaft boomt, aber wo bleibt der Nachwuchs

2008 war ein schweres Jahr, zumindest für die globale Wirtschaft. Wenngleich der gewöhnliche Bundesbürger nur ein geringes Ausmaß des Wirtschaftschaos´ am eigenen Leib bemerkt haben dürfte, kam doch jeder mehr oder weniger in den Kontakt mit einer bröckelnden Weltwirtschaft. Nun, so ist man sich hierzulande mittlerweile sicher, haben wir das Gröbste überwunden und begeben und langsam aber sicher wieder in gute Gefilde.

Chef sein kann jeder

Roland Koch war gut elf Jahre Ministerpräsident in Hessen und wenngleich sich darüber die Geister scheiden, welcher Politiker für welche Position und welches Amt am geeignetsten scheint, darf man getrost sagen, Koch gehörte zu den Spitzenpolitikern unseres Landes. Er gehörte, das ist richtig, denn Koch scheint sich nun einer anderen Aufgabe hinzugeben, steigt er doch am März des kommenden Jahres beim Baukonzern Bilfinger Berger ein, soll dort im Juli sogar den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Die Wirtschaft sucht – aber wo genau?

Erst kürzlich sprachen wir über ein Einwanderungsmodell, welches uns Deutschen als Vorbild gelten könnte. Die Australier regeln ihre Integration ganz nach dem Bedarf der wirtschaftlichen Notwendigkeit und siehe da, auch hierzulande befasst man sich zunehmend mit der Herausbildung eines solchen Systems. Wirtschaftsminister Brüderle engagiert sich nunmehr dafür, mehr potenziell nützliche Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen, wenngleich der Prozess, Deutschland für qualifizierte Jungakademiker lukrativ zu machen, eher schleppend vorangeht.

Trotz der Weltwirtschaftskrise – Man setzt auf die Jugend

Zwei Jahre nach der großen Weltwirtschaftskrise scheinen wir das größte Übel überwunden zu haben, wenngleich die Nachwirkungen immer noch erkennbar vorhanden sind. Besonders die Versicherungsgesellschaften und das Bankwesen haben in den letzten beiden Jahren nicht nur finanziell, sondern auch an Image verloren.

Sollten Manager schwören?

Die Weltwirtschaftskrise zeigte immense Folgen rund über den Globus verstreut. Gestern habe ich in einem Buch gelesen, dass die Verantwortlichen einer Geheimorganisation angehören und mit diesem Zeichen einen alten Mayakult neu ins Leben rufen wollten. Ihr Ziel war die Welteroberung. Das ist natürlich Quatsch, aber ganz so entfernt liegt es auch nicht, wenn man bedenkt wie viele Manager in den vergangenen Jahren mit dem Geld ihrer Kunden jonglierten, um letztlich zuallererst und auch in größtem Ausmaß davon zu profitieren.